Die SCHLANGENBRUT in Wendemark (bei Passow / Uckermark)


Die schlangen.. – es ist diese absolutheit, diese unbedingtheit ihres seins. Sie sind mir gegenüber – keine gegenstände, sondern wesen wie ich – und dennoch kann ich sie nicht in meine schubladen packen. Ich spüre ein „du“ – ein gemeinsames- aber das ist ganz woanders als sonst irgendwelche begegnungen.
Das könnte man auch insekten gegenüber empfinden (und manche menschen emfinden es auch pflanzen gegenüber), – aber bei diesen schlangen kommt dazu ihre offensichtliche MACHT. Sie sind herren ihrer eigenen welt. (Auch insekten und pflanzen sind das, aber da empfinde ich es nicht so. Das liegt natürlich nur an der menschlichen engheit – wir sind ja nicht in gefahr insekten und pflanzen gegenüber.)

Ihnen gegenüber entsteht ein „du“, das ich „zur welt“ sage. – Natürlich könnte das immer und überall entstehen, aber tut es in der praxis eben nur selten, weil wir meist damit beschäftigt sind, die welt in unsere schubladen zu verpacken!

Und daneben sind sie einfach schön.. Was ist schönheit? Die schönheit liegt im auge des betrachters, hat mal jemand gesagt. Es passiert etwas in uns, – wir sind überwältigt von einer tiefen stimmigkeit, harmonie.. – wenn wir sowas begründen können, ist es schon nicht mehr wahr.

(Nach meiner ersten begegnung mit den schlangen bei rainer kwasi in wendemark)

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